Was ist Tai Chi ?
Tai Chi Chuan, Taijiquan oder einfach Tai Chi war ursprünglich eine ‚innere Kampfkunst’, bei der ohne Einsatz von Waffen und Muskelkraft „das Weiche über das Harte siegt“. Mittlerweile hat sich Tai Chi als ‚chinesisches Schattenboxen’ in Fernost aufgrund der gesundheitsfördernden Auswirkungen zum Volkssport entwickelt, wird in verschiedenen Stilen praktiziert und ist auch bei uns etabliert. Mit harmonisch und rund fließenden, langsamen Bewegungen ist Tai Chi auch ‚Meditation in Bewegung’. Weiche fließende Bewegungen werden in einer festen Abfolge, der ‚Form‘, langsam und meditativ ausgeführt, wobei Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden.
Der Sage nach soll ein junger chinesischer Mönch namens Zhang Sanfeng beim Betrachten eines Kampfes zwischen einer Schlange und einem weißen Kranich begonnen haben, aus den natürlichen Fähigkeiten kämpfender Tiere, diese auf den Menschen zu übertragen und daraus eine Kampfkunst zu entwickeln. Wenngleich der wahre Ursprung im Dunkeln liegt, gilt es als gesichert, dass Tai Chi bis ins 19. Jhdt. nur in Familien und Klöstern praktiziert wurde und nur intern überliefert wurde. Das hat sich glücklicherweise geändert. ‚Taichi’ bedeutet einerseits ‚Firstbalken eines Hauses’ und andererseits ‚allerhöchstes Prinzip’ im Sinne der beiden sich ergänzenden Kräfte Yin und Yang. ‚Chuan’ hingegen bezeichnet die im Kampf eingesetzte unbewaffnete Hand. Eine andere Deutung geht von ‚Tai‘ (Körper), ‚Chi‘ (Energie) und ‚Quan‘ (Faust) aus. Dem Chi kommt als Begriff für Lebenskraft oder Vitalität besondere Bedeutung zu: Ruhendes Chi ist negativ, steif, still (Yin), fließendes Chi ist positiv, geschmeidig und mit Klang erfüllt (Yang). Um wirklich gesund zu bleiben, müssen sich beide Kräfte die Waage halten, denn ein zu viel auf der einen Seite erzeugt automatisch ein zu wenig auf der anderen Seite. Zuviel Stille bringt Einsamkeit und zu viel Klang wird zum nervenden Lärm.
Die positiven Effekte auf den menschlichen Organismus sind vielfältig*: Tai Chi wirkt beruhigend, ausgleichend, baut Stress ab, steigert die Lebensfreude, verlangsamt den Alterungsprozess, erhöht die allgemeine Widerstandskraft und körperliche Robustheit, stabilisiert den Kreislauf, verbessert die Ausdauerkraft des Herzens und steigert die kollaterale Zirkulation im Herzmuskel, hilft bei Venen- und Menstruationsbeschwerden, regt den Stoffwechsel über eine gesteigerte Magen- und Darmmotorik an, verbessert Beweglichkeit und Körperhaltung, stabilisiert den Knochenbau und erhöht die Blutbildung, vertieft die Atmung und vergrößert das Lungenvolumen bzw. ist über die Meridianbahnen, die insbesondere bei der Akupunktur aktiviert werden, auf die Vitalkraft Qi wirksam.
Neuere wissenschaftliche Arbeiten** weisen auf eine Besserung relevanter Parameter bei folgenden Krankheitsbildern hin: Morbus Parkinson, Osteoarthritis im Knie, Depression, Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz), Osteoporose/niedrige Knochendichte, Herzkreislauf u.a.
*Song Zhijian T’AI-CHI CH’ÜAN: Die Grundlagen Geschichte und Traditionen Philosophie des I Ging Physiologische Wirkungen Herausgeber & Übersetzer: Hermann G. Bohn Piper Verlag München 1991
** Top Tai Chi Studies: A RESEARCH SUMMARY OF THE HEALTH BENEFITS OF TAI CHI,NIH (USA): National Center for Complementary and Alternative Medicine – Tai Chi, Roger Jahnke et al., Am J Health Promot 2010 JUL-AUG: 24(6): e1-e25: A Comprehensive Review of Health Benefits of Qigong and Tai Chi
In ausgewogener und schonender Weise werden Sehnen, Faszien und Muskeln gedehnt, ebenso wird das Bindegewebe des gesamten Körpers vitalisiert.
Alle, die von den positiven Eigenschaften profitieren wollen, können Tai Chi erlernen. Dies gilt für Mann und Frau, jung und alt. Körperliche Fitness ist nicht erforderlich. Eine gewisse Ausdauer und Spaß an langsamen, zeitlupenhaften Bewegungen sollte jedoch gegeben sein.
Wenn man den Entschluss gefasst hat, sich näher mit Tai Chi zu befassen und die Form zu erlernen, wird es anfangs nicht empfehlenswert sein, dies über ein Buch oder ein Video auf DVD zu versuchen. Denn aufgrund des völligen Fehlens der Begleitung und Korrekturmöglichkeit durch einen erfahrenen Lehrer können sich Fehler einschleichen, die sogar das Gegenteil der beabsichtigten gesundheitlichen Verbesserungen zu bewirken vermögen. Anders ist es, wenn man schon entsprechende gefestigte Kenntnisse hat, dann kann ein Buch oder Video durchaus weiterhelfen. Die Qualifikation des Lehrers ist von elementarer Bedeutung, weil er/sie nicht nur ein fundiertes theoretisches Wissen in Hinblick auf den gesamten Menschen, sondern auch eine langjährige praktische Erfahrung (auch im Sinne der SELBST-Erfahrung) besitzen muss. Deshalb ist es auch erforderlich, für die Anerkennung als Tai Chi-Lehrer 300 Unterrichtsstunden bei anerkannten Experten oder in entsprechenden Ausbildungsstätten selbst nachweisen zu müssen. Prinzipiell ist es dabei wesentlich, dass der Lehrer über den Nachweis der entsprechenden Qualifikation verfügt und in der Lage ist, sein eigenes Wissen, Können und Verhalten an die Schüler erfolgreich weitergeben zu können. Viele Einrichtungen, vom breit aufgestellten Turnverein bis zur expliziten Tai Chi-Schule, bieten ein weites Spektrum von Kursen an, die unterschiedliche Stile (Yang, Chen, Wu, Sun, …) mit mehr oder weniger ausgeprägten Kampfkunst-Aspekten (Push-Hands Partnerübungen, Fächer-, Stock– oder Schwert-Form) beinhalten. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden allerdings nur solche Kurse nach § 20 Abs. 1 SGB V anerkannt und die Teilnahmegebühren ihren Mitgliedern anteilig erstattet, wenn sie von der ‚Zentralen Prüfstelle für Prävention‘ nach erfolgreicher Prüfung das Siegel „Deutscher Standard Prävention“ erhalten haben. Das Programm von Erika Gauper ist auf Tai Chi in Hinblick auf Stressabbau und Entspannung sowie die Beseitigung von körperlichen Problemen und Bewegungsoptimierung spezialisiert und optimiert bzw. von der ‚Zentralen Prüfstelle für Prävention‘ zertifiziert.
Erika I. Gauper ist Sozialpädagogin und hat sich auf der Suche nach Selbsthilfe bei körperlichen Problemen, intensiv mit verschiedenen heilgymnastischen Ansätzen und Körperbewusstseinstechniken, wie z.B. Eutonie, Feldenkrais, Rolfing und der Alexander-Technik, befasst. Sie praktiziert Yoga, Qi Gong und seit 1989 Tai Chi Chuan, wobei im chinesischen Schattenboxen das persönliche Ideal gefunden wurde. Sie selbst lernte von 1989 bis 1992 bei Dipl.-Sportlehrer Friedrich Wipfel [1915- 2009], der sich im zweiten Weltkrieg auf dem Panzerschiff Admiral Scheer von einem Chinesen Tai Chi aneignete, danach bei Zheng Manqing in den USA studierte und nach dem Krieg der erste Tai Chi- und Kung Fu–Lehrer sowie einer der ersten Karatelehrer Deutschlands war. Parallel dazu hat sie von 1990 bis zu seiner Rückkehr in die VR China 2001 bei Ming Chen gelernt. Sein Lehrer, Fu Zhongwen, war ein Schüler von Yang Chengfu, dem Begründer der heutigen Yang-Langform. Über Fortbildungsseminare, Workshops und Kurse bei international bekannten Tai Chi-Lehrern, wie z.B. Petra und Toyo Kobayashi, Mantak Chia, Andrew Heckert, Li Rongmei, William Chen, B. Kumar Frantzis, Mike Sigman, Yang Zhenduo/Yang Jun, Howard Choy, Chen Zhi, Fu Liang-Cai, Wilhelm Mertens und Rolf Krizian hat sie ihre Kenntnisse kontinuierlich ergänzt. Mittlerweile hat sie deutlich über 700 Stunden, also mehr als das Doppelte, was für die Lehrqualifikation erforderlich ist, in ihre eigene Aus- und Fortbildung investiert und gibt ihren umfassenden Wissensschatz und ihre praktischen Erfahrungen mit grosser Freude und hoher Motivation an ihre Schüler/innen weiter.
Erika Gauper hat während der mehr als 20 Jahre, die sie mittlerweile Tai Chi unterrichtet, zunehmend den Schwerpunkt auf die Übertragung der Tai Chi-Prinzipien auf die Bewegungen im Alltag gelegt, d.h. es ist erklärtes Ziel, einerseits Stress abzubauen und zu innerer Ruhe zu kommen und andererseits mittels dieser klassischen Prinzipien den Schülern über das verständliche und erspürbare Nachvollziehen der einzelnen Figuren hinaus beizubringen, sich im Alltag richtig, d.h. ergonomisch und ökonomisch, zu bewegen.
Kraftverteilung beim typischen Gang der Probandin
Optimale Kraftverteilung bei Anwendung der Tai Chi-Prinzipien
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Darüber hinaus hat sie aus Tai Chi verschiedene leicht verständliche und nachvollziehbare Techniken entwickelt, die isoliert und ohne die Yang-Form komplett zu erlernen, dabei helfen, sich richtig zu bewegen, z.B. längere Zeit zu stehen, sitzen, gehen, etwas zu heben, sich zu bücken, usw. Insgesamt gelingt es erfahrungsgemäß dadurch vielfach, Fehlhaltungen zu erkennen und daraus resultierende Probleme, wie z.B. schmerzhafte Beschwerden im Lendenbereich, in Schulter-, Hüft- und Kniegelenken oder den Füßen, deutlich zu bessern und zum Teil sogar ganz und dauerhaft zu beseitigen.
Aufgrund dieser Schwerpunkte ‚Entspannung und Bewegungsoptimierung‘ werden Kampfkunstaspekte, die sich in Partnerübungen, wie ‚Push-Hands‘ oder in Verbindung mit Waffen (Stock-, Schwert-, Speer- und andere Formen) ausdrücken, in den Kursen und Workshops nicht berücksichtigt bzw. angeboten.
Für alle, die einfach noch mehr über Tai Chi wissen bzw. Studien zum gesundheitlichen Nutzen im Detail einsehen möchten, können die nachstehenden Webseiten die gewünschte Information bieten:
Deutsch: Taijiquan Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Taijiquan
Englisch : Top Tai Chi Studies: A RESEARCH SUMMARY OF THE HEALTH BENEFITS OF TAI CHI http://www.energyarts.com/sites/default/files/Tai-Chi-Health-Research-Studies-Final-1.pdf NIH (USA): National Center for Complementary and Alternative Medicine – Tai Chi http://nccam.nih.gov/health/taichi Mayo Clinic: Tai Chi – A gentle way to fight stress http://www.mayoclinic.org/healthy-living/stress-management/in-depth/tai-chi/art-20045184?pg=1 Roger Jahnke et al., Am J Health Promot 2010 JUL-AUG: 24(6): e1-e25 A Comprehensive Review of Health Benefits of Qigong and Tai Chi http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20594090 Harvard Medical School Newsletter MAY 2009: The health benefits of tai chi http://www.health.harvard.edu/newsletters/Harvard_Womens_Health_Watch/2009/May/The-health-benefits-of-tai-chi
zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang 2020  Erika Gauper TaiChi ©
Die Probandin bewegte sich im althergebrachten, gewohnten Gang über die Messfläche: Man sieht hier anhand der dynamischen Druckverteilung (rot- hoher Druck, schwarz-geringer Druck), dass man eventuell an eine Korrektur durch Schuheinlagen denken könnte.
Nach erneutem Start des Messgerätes wurde der Vorgang unter Anwendung der Tai Chi- Prinzipien wiederholt: Wie deutlich erkennbar, kann sich der Druck wie bei einer Brückenkonstruktion über alle Kontaktstellen am Boden gleichmäßig verteilen, eine Schuheinlage ist nicht erforderlich.
„Ein gutes Körpergefühl, ein Mehr an Beweglichkeit, eine bessere Koordination und jede Menge Gelassenheit. In einer Atmosphäre mit netten Menschen. Das ist für mich …. Tai Chi mit Erika. Leichter leben, sich besser fühlen.“ Gabriele G.
".....und dann möchte ich Dir bei dieser Gelegenheit noch einmal sagen, wie gut mir Dein Kurs tut, der ja weit mehr als "nur Unterricht" ist - DANKE!!!!!" Sigrid J.
„Ich betreibe Tai-Chi inzwischen seit ca. einem Jahr, zunächst im Anfänger-, mittlerweile im Fortgeschrittenen-Kurs. Aufgrund meines Berufes (ganztägiges Sitzen am Computer) hatte ich schon häufig mit Rückenproblemen zu kämpfen. Dank Tai-Chi haben sich diese sehr stark vermindert, ebenso habe ich weniger Schmerzen in den Gelenken. Von Woche zu Woche fühle ich mich wohler ‚in meiner Haut‘! Erika bringt uns mit immer neuen Ideen und sehr viel Geduld die einzelnen Bewegungsabläufe bei, korrigiert Fehlhaltungen und steht jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Die Gemeinschaft mit den anderen Kursteilnehmern ist wundervoll, ein reger Austausch von Eindrücken und Erfahrungen ist stets gegeben. Fazit: Ich fühle mich wohler, habe viel mehr Energie und bin froh, mich vor einem Jahr zu dem Kurs angemeldet zu haben.“ Birgit Sch.
„Danke für die ersten Übungen für meinen Gleichgewichtssinn... Kann nun endlich selber Gegenstände vom Boden aufheben.... einfach überwältigend. Am tollsten aber, wie sogar meinem Mann aufgefallen, kann ich endlich ohne Angst wieder Treppen steigen, schon dafür hat sich der Kurs bis jetzt gelohnt.“ Annemarie T. (nach einem Unfall beeinträchtigt)
Was ist das Besondere an Erika Gauper’s Konzept?
Wofür steht Erika Gauper ?
Wie / Wo kann man Tai Chi erlernen ?
Für wen ist Tai Chi geeignet ?
Erfahrungsberichte
Was bewirkt Tai Chi ?
Links für Wissbegierige
Beispiel 1: Figur ‚Den Affen abwehren‘ (Video 38 Sek.)
Beispiel 2: Figur ‚Die Mähne des wilden Pferdes teilen‘ (Video 35 Sek.)
E inige (schriftliche) Erfahrungsberichte
Hinweis: Je nach Internetverbindung kann es zu Verzögerungen im Videoaufbau kommen
"Seit mehr als 15 Jahren bin ich inzwischenTai Chi-Schülerin von Erika Gauper. Sie hat es geschafft, dass ich nunmehr ein besseres Bewusstsein für meinen Körper bekommen habe. Sie hat mich auch gelehrt, wie man besser loslassen und einen festen Stand finden kann. Ganz salopp ausgedrückt heißt das für mich: "mich haut so schnell nichts mehr um". Es ist die Vielfalt der Kurseinheiten, welche mich immer wieder begeistert. Ich liebe die wiederkehrenden Übungen für eine bessere Haltung, die wohltuende Entspannungsphase, die Lockerungsübungen und das gemeinsame Üben der Tai Chi-Form in der Gruppe. Sie kennt uns, liest in uns, gibt auf Wunsch ihr Wissen und ihre Erfahrung an uns weiter, ohne zu Belehren. Sie lässt uns aber auch an ihrer eigenen Entwicklung teilhaben. Für mich ist Tai Chi zu einem Teil meines Lebens geworden." Veronika L.
"Ich mache seit 17 Jahren einmal in der Woche Tai Chi bei Erika Gauper. Tai Chi hat bei mir vor allem zwei Auswirkungen: Zum einen bewirkt es einen Ausgleich zum oft hektischen Alltag, in dem man mit seinen Gedanken viel hin und herspringt und abends oft müde nach Hause kommt. Nach 1½ Stunden Tai Chi fühle ich mich körperlich entspannt und geistig wieder erfrischt. Zum anderen hat Tai Chi dazu geführt, dass ich auch im Alltag meinen Körper bewusster wahrnehme und schneller merke, wenn einzelne Körperteile (z.B. Bauch oder Schultern) angespannt sind. Hier liegt auch ein Schwerpunkt von Erikas Unterricht: Wie schaffe ich es, die Prinzipien des Tai Chi in den Alltag zu integrieren." Helmuth B.
"Ich hatte noch Rückenschmerzen von meinem Bandscheibenvorfall, als ich mit Tai Chi anfing. Ebenso tat mir die linke Schulter weh. Nach ca. 3 Monaten Training hatte ich keine Rücken- und Schulterschmerzen mehr. Als weiteren Nebeneffekt habe ich festgestellt, daß ich ruhiger geworden bin und besser schlafen konnte. Ich bin begeistert vom Tai Chi bei Erika." Gertrud Sch.
"Als ich mit Tai-Chi anfing, wollte ich eigentlich nur mal 'Reinschnuppern'; die Bilder die ich aus Fernost kannte, strahlten so eine Harmonie aber auch 'Fremdheit' aus, die mich anzog und interessierte. Inzwischen bin ich seit mehr als 5 Jahren dabei, und möchte Tai-Chi nicht mehr missen. Für mich bietet Tai-Chi einen Moment, in dem man sich komplett auf die Form, auf sich selbst und die eigene innere und äußere Haltung konzentrieren muss und somit alles andere ausblendet. Gerade nach anstrengenden, zum Teil auch aufreibenden Arbeitstagen ist das etwas, woraus ich neue Energie schöpfen kann. Das wieder und wieder Durchlaufen standardisierter Bewegungen in der Form, in denen man sich ständig selbst beobachtet, die Haltung und Organisation des eigenen Körpers korrigiert und optimiert führt dazu, dass ich diese Abläufe mehr und mehr auch ins tägliche Leben übernehme. Das "Körpergedächtnis" übernimmt da quasi die Führung. Das hat für mich einen positiven Einfluss auf ganz alltägliche Bewegungsabläufe, aber auch auf die Standfestigkeit und Energie, die ich zum Beispiel bei Präsentationen und langen Veranstaltungen ausstrahlen kann. Ich bemerke an mir, dass sich in den Jahren mit Tai-Chi das Körperbewußtsein verändert hat und ich mehr Zugang zu früher unbewußten Wahrnehmungen gewonnen habe." Dr. Linda v.d.B.
"Durch Tai Chi habe ich erfahren, dass man seltsamerweise mit langsamen Schritten meistens schneller zum Ziel kommt! Ich habe gelernt darauf zu achten, was mein Körper mir sagt und versuche, die Tai Chi- Prinzipien so oft wie möglich im Alltag anzuwenden - wenn ich 'bewußt' gehe, stehe, sitze, trage, hebe, laufe, dann danken es mir mein Rücken und meine Gelenke sofort. Man kann Tai Chi nicht mit wenigen Worten beschreiben, aber für mich trifft es 'Wohltat für Körper und Seele' ganz gut... Es fällt mir immer recht schwer, auszudrücken, was Tai Chi mir bedeutet - es sind so viele kleine Dinge, die alle zusammenspielen! Aber ich hoffe meine Gedanken kommen irgendwie "rüber"... ;-))" Sabine W.
"Seit vielen Jahren praktiziere ich Tai Chi und kann diese 'Sportart' jedem empfehlen. Tai Chi stärkt nicht nur die Konzentrationsfähigkeit und den Gleichgewichtssinn, sondern ist besonders dann, wenn man die von Erika Gauper gelehrten Prinzipien konsequent umsetzt, eine große Hilfe zur Bewältigung des Alltags. Darüber hinaus ist es eine völlig ungefährliche und in jedem Alter erlernbare 'Sportart'." Barbara F.
"Die Anwendung der Tai Chi-Prinzipien haben mir beim Tennis gut geholfen. Die Grundstellung - locker in den Leistenbeugen, die Gewichtsverlagerung von einem Fuß auf den anderen über den Druck des Bodens zu organisieren - ist die ideale Haltung, um mit wenig Aufwand viel Kraft und Schwung aus dem Schlag zu holen. Auch die Wendigkeit, wenn z.B. der gegnerische Ball vor den eigenen Füßen landet, ist enorm. Ich bin begeistert." Annelie R.
"Mit der Bodenhaftung von Tai Chi: Alles fließt, alles löst sich, alles wird leicht." Renate R.
"- Der geruhsame Schlaf nach dem Tai Chi Abend reicht - fast - für den Rest der Woche. - Nach sieben Jahren Tai Chi habe ich inzwischen ein kleines Problem im Urlaub - ich vermisse diesen zweistündigen Ausstieg aus dem Rest meines Lebens. " Götz H.
"- Deutliche Verbesserung des Fersensporns und der Achillessehne, fast schmerzfrei. - Durch fließende Bewegung beim Tai Chi zur inneren Ruhe gekommen, dabei ringsherum alles vergessen, nur konzentriert auf die jeweiligen Bewegungsabläufe. - Dehnungsübungen waren sehr gut für die Elastizität der Bänder, Sehnen und des ganzen Körpers." Kerstin H.
"Ich bin noch nie so gut gestanden!" Angelika H. nach der ersten Anfänger-Unterrichtsstunde
"Ich habe herausgefunden dass man die Tai Chi Prinzipien auch sehr gut beim Skifahren anwenden kann!! Es bekommt mir ausgesprochen gut... :-)" Sabine W.
"Der Ablauf der Kursstunden war sehr abwechslungsreich gestaltet und lehrreich. Rundum total schön und so entspannend. Den größten Anteil hattest du, Erika. Wir haben uns gleich bei dir wohl gefühlt. Danke. Aus dem Kurs nehmen wir mit: - wie viel man erreichen kann, wenn man locker lässt und wieviel Kraft man trotzdem dabei hat, finden wir gigantisch. - Harmonisierung zwischen Körper und Geist - bewusste Körperwahrnehmung - Erspüren von Muskelanspannungen und Anspannung - Korrektur der Körperhaltung durch gezieltes Hinführen - alltagstaugliche Übungen - verbesserter Stand, Gang und Balance - und noch vieles mehr" Annette und Peter W.
"Tai Chi hilft mir bei der Arbeit entspannter zu stehen und mit Stresssituationen besser umzugehen. Nach den Übungen fühle ich mich total fit." Ines B.
"Durch Tai Chi habe ich ein anderes Körperbewusstsein erhalten. Viele Übungen sind auch im Alltag sehr hilfreich. Vor allem hilft mir Tai Chi nach einem stressigen Arbeitstag zur Ruhe zu kommen und Stress abzubauen. Deshalb habe ich mich entschlossen nach dem Besuch des Anfängerkurses auf diesen tollen ersten Erfahrungen aufzubauen und diese weiter zu vertiefen." Ute P.
"......und bin Dir sehr dankbar für die vielen "schonenden Haltungs-Tipps", die ich aus Deinen Kursen mitgenommen habe - sie helfen mir bei meiner derzeit eingeschränkten Beweglichkeit sehr. " Sigrid J. ( am 22.11. 2015)
“Tai Chi bei Fibromyalgie: Die Prinzipien helfen, die permanent verspannte, zusammengezogene Muskulatur zu entspannen bzw. zu lockern. Dabei ist es ganz besonders wichtig, die Tai Chi-Prinzipien anzunehmen, wirken zu lassen und nachzufühlen. Geschieht dies regelmäßig, reagiert der Körper und setzt diese um. Bei Erschöpfung diesen Zustand zulassen, bewusst annehmen und dem Körper anbieten zu entspannen. Mit etwas Übung gelingt das in jeder Situation. Starke Kreuzschmerzen und Brennen in den Fußsohlen, die sich bei längerem Stehen einzustellen pflegten, haben bei Anwendung der Prinzipien (Knie öffnen, in die Leiste gehen und abhocken bzw. den Bauch so locker zu lassen wie im Schlaf) keine Lust mehr zu bleiben. Ich stehe dann da und fange an zu lächeln. Atemübungen: Bei bewusstem Ein- und Ausatmen durchfließt den Körper eine angenehme Wärme und die Muskulatur entspannt sich. Diese Atmung hilft auch, Stress von außen auf Distanz zu halten. Tai Chi hilft, wieder die zentrale Mitte zu finden und stabil zu stehen. Das körperliche und geistige Gleichgewicht wird verbessert. Die innere Nervosität, Unzufriedenheit und Angst, nicht mehr jedem gerecht werden zu können, ist Vergangenheit. Ich bin innerlich wesentlich ruhiger, zufriedener mit mir selbst und entscheide selbst, was ich wann tue. Dadurch, dass ich gelernt habe, den Boden für mich ‚arbeiten‘ zu lassen, geht die Arbeit im Haushalt in den meisten Fällen leichter von der Hand. Dann schaffe ich es sogar, der Arbeit zuzusehen, wie sie sich quasi von selbst erledigt. Durch die vielen kleinen positiven Erfolge, die sich mit der Zeit immer häufiger einstellen, nimmt das Selbstbewusstsein wieder zu und man traut sich wieder mehr zu. Mein Fazit: Tai Chi ist für mich ein fester Bestandteil in meinem Leben geworden.“ Elke K.
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'Mir kommt eben gerade das "Schmelzen und Loslassen" sehr zugute. Ich bin auch jemand bei dem bei Stress, davon habe ich eben leider sehr viel, den Rücken richtig zuknallt.... Mehrfach am Tag scanne ich nun meinen Körper durch, wo ich festmache. Und dann lasse ich los..... Dies ist für mich und meinen Rücken ein echter Gewinn. Vielen Dank dafür. Ich habe bei Dir schon vieles gelernt.' Ute P.
Hier ein weiteres Beispiel (Hallux valgus):
Anhand der Bilder ist nachvollziehbar, welche Auswirkung Fehlhaltungen der Gelenke haben.
Durch eine optimale Platzierung ist auch hier eine Korrektur möglich.
“Meine Schulterschmerzen sind zwar nicht komplett verschwunden, aber seit ich versuche, meine Haltung zu verbessern, wie du es mir gezeigt hast, waren sie nicht mehr so schlimm wie zuvor. Auch die Entspannungsübung hilft. Deshalb vielen, vielen Dank für deine Hilfe!“ Anna U.
“Ich begann 1995 mit dem Tai Chi bei Erika nach einem Bandscheibenvorfall im unteren Lendenwirbelbereich. Die Bewegungsabläufe, die richtige Haltung, aber auch die zusätzlichen Übungen wie das Zen-Stehen, die Deuserband- Übungen oder die Vietnamesische Hocke haben mir sehr schnell geholfen, mich fast schmerzfrei bewegen zu können. Und sie helfen mir weiterhin in stressigen oder angespannten Zeiten, obwohl ich schon viele Jahre kein "aktiver" Tai Chi‘ler mehr bin. Sätze, wie z.B. "Stell dir vor, deine Stirn lächelt" oder " Was ist leichter als das" sind jeden Tag bei mir präsent und helfen mir, spontan locker zu werden und zu bleiben. Vielen Dank dafür, liebe Erika,Du hast mir ein wunderbares Instrument zur Selbsthilfe in die Hände gegeben.“ Michaela U.
“Durch Tai Chi habe ich ein positiveres Gefühl entwickelt. Ich habe die Überzeugung: Ich bin gesund. Die kann mir auch keiner nehmen –ich spüre das. Auch habe ich mein Lächeln wiedergefunden, das ich in den Jahren davor verloren hatte. Das führe ich auf Tai Chi zurück. Und was mir wichtig ist: Ich spüre das in mir drin und nicht in meinem Kopf. Was sich in dieser kurzen Zeit eines Jahres mit Tai Chi von innen heraus geändert hat, ist unglaublich. Es ist nicht zu beschreiben, man muss es einfach fühlen. Dass ich dir begegnet bin, Erika, ist auch etwas ganz Besonderes. Ich freue mich jedes Mal auf den Unterricht, denn das, was du uns erzählst und vermittelst, ist für mich sehr wertvoll und ich nehme das für mich als ein sehr wertvolles Geschenk mit nach Hause.“ Lucia P.